Kath. Kirchenchor St. Wenzeslaus, Schönsee

 

 

Chor-Reisen seit 1995

 

 

01.

28.08. bis 03.09.1995

 

Rom mit Papstaudienz
48 Teilnehmer

 

02.

25.08. bis 31.08.1997

 

Budapest und Wien
35 Teilnehmer

 

03.

16.08. bis 21.08.1999

 

Paris und Versailles
42 Teilnehmer

 

04.

25.08. bis 01.09.2001

 

Toskana, Assisi, Insel Elba
49 Teilnehmer

 

05.

23.08. bis 30.08.2003

 

Perlen der Riviera, Monaco
46 Teilnehmer

 

06.

26.08. bis 04.09.2005

 

Süd-Italien, Sorrent, Capri, Amalfi
48 Teilnehmer

 

07.

24.08. bis 02.09.2007

 

Griechenland-Rundreise
46 Teilnehmer

 

08.

28.08. bis 05.09.2009

 

Schweiz-Rundreise
38 Teilnehmer

 

09.

24.08. bis 04.09.2011

 

Skandinavien, Baltikum, Polen
46 Teilnehmer

 

10.

19.08. bis 30.08.2013

Belgien, Südengland, Cornwall
47 Teilnehmer

11.

30.08. bis 08.09.2015

      

Kroatien-Rundreise
47 Teilnehmer

 

12.

06.06 bis 14.06.2017

Sardinien-Rundreise

45 Teilnehmer

           

                

Ferner wurden mehrere Tages- und Zweitagesausflüge unter anderem nach Weltenburg, Bamberg, Vierzehnheiligen, Heidelberg, Speyer, Trier, Pilsen, Dresden und Meißen mit musikalischen Auftritten unternommen.

 

 

12. Große Chorreise des Kath. Kirchenchores St. Wenzeslaus Schönsee

nach Sardinien/Italien vom Dienstag, 06.06.2017 bis Mittwoch, 14.06.2017

 

Reisebericht (Maria Reimer)

Am Dienstag, den 06. Juni 2017 begaben sich 45 Reiselustige auf Entdeckungstour der Mittelmeerinsel Sardinien. Nach einem frühen Start erreichte die Reisegruppe mit dem Bus der Firma Fischer, Teunz zunächst den Ort Pietrosanto in der Nähe von Livorno. Nach einem zweistündigen Aufenthalt stand im Hafen von Livorno die Einschiffung auf die Nachfähre Moby Lines nach Olbia bevor. Am nächsten Morgen wurde die Reisegruppe bereits von Frau Marlene Stiefvater-Columbano erwartet, die die Teilnehmer über die gesamte Reisedauer begleitete. Das erste Ziel war der Ort Orosei, in dem bei einem Spaziergang verschiedenste Wandmalereien an den Häusern als Protest gegen den geplanten Nato-Truppenübungsplatz zu besichtigen waren. Ein Hirtenpicknick in Orgosolo mit sehr gutem Essen und Wein trug zum gegenseitigen Kennenlernen bei. Am frühen Abend erreichten die Reiseteilnehmer das sehr gute Hotel Santa Lucia in Capoterra. Am nächsten Tag stand zunächst die Besichtigung der Inselhauptstadt Cagliari auf dem Programm. Die Kirche Bonaria, das archäologische Museum und die Kathedrale hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Am Nachmittag schloss sich ein Besuch bei der Ausgrabungsstätte Nora, die sowohl Überreste von Gebäuden punischen Ursprungs als auch römische Spuren wie Thermalbauten und Bodenmosaike bewahrt. Am Freitag, den 09. Juni führte der Reiseweg wieder nach Norden. Die erste Station war die Kirche Santa Giusta, anschließend folgte ein Besuch von Tharros. In Santa Cristina wurde ein Brunnentempel aus der Nuraghenzeit besichtigt. Zugleich konnten am christlichen Wallfahrtsort Pilgerhäuschen und ein kleines Kirchlein bestaunt werden. Weiter ging die Fahrt nach Bosa, die für ihre Spitzenstickerei und Weinproduktion bekannt ist. Für die kommenden zwei Nächte wird im Hotel Rina in der Hafenstadt Alghero eingecheckt. Die Höhepunkte des 5. Reisetages waren die Fahrt zu den Felsen von Capo Caccia, ein Stadtrundgang in der Hafenstadt Alghero und die Schifffahrt mit Besuch der Neptunsgrotte am Nachmittag. Der Besuch der best erhaltenen Nuraghe Santu Antine beeindruckte am Sonntag die Teilnehmer. Leider konnte die berühmteste Kirche Sardiniens, die Santissima Trinita di Saccargia wegen des Dreifaltigkeitsfestes nicht von innen besichtigt werden. Im Golf von Asinara erfreute das smaragdgrüne und klare Wasser. Der Ort Castelsardo wurde von den Teilnehmern mit einem Shuttlebus angesteuert und anschließend zu Fuß erkundet. Am 7. Tag der Reise war die Insel La Maddalena das Ziel, die mit einer Fähre erreicht wurde. Über eine Brücke gelangte man zur Nachbarinsel Caprera, die heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist und auf der Giuseppe Garibaldi seine letzten Jahre verbrachte und dort begraben ist. Am Abend erwartete die Teilnehmer zunächst ein Gnocchi-Kochkurs und dann ein üppiges Mahl mit landestypischen Speisen auf einer Agriturismo. Der letzte Tag auf Sardinien begann mit einem Besuch des Künstlerdorfes San Pantaleo. Eine Fahrt entlang der Costa Smeralda führte nach Poto Cervo, wo Nobelgeschäfte, Villen und große Yachten prominenter Zeitgenossen zu bestaunen waren. In Baia Sardinien stärkten sich die Teilnehmer noch einmal für die große Rückreise, die am Abend im Hafen von Olbia auf dem Fährschiff in Richtung Genua angetreten wurde. Von Genua aus ging es dann am letztenTag über die Schweiz in die Heimat zurück. Eine durchwegs gelungene Reise, die den Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.